Prävention

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterscheidet drei Bereiche der Prävention
(aus: Konzeptionelle Rahmenbedingungen für Fachkräfte der Suchtprävention)

  1. Primärprävention
    eine frühzeitige, langfristig angelegte, kontinuierliche und suchtmittelunspezifische Vorbeugung. Ihre Aufgabe ist es, die Menschen in ihrer Lebensführung zu unterstützen und zu begleiten, um somit bei der Bewältigung von anstehenden und auftretenden Problemen eine Hilfestellung zu sein.

  2. Sekundärprävention
    hier geht es um die Begleitung und Beratung von Menschen, die bereits Kontakt mit Suchtmitteln haben oder ein süchtiges Verhalten aufzeigen.

  3. Tertiärprävention
    bezieht sich auf die Nachsorge von Menschen, die sich bereits in Behandlung befinden, mit dem Ziel, der Stabilisierung einer positiven Lebensführung und der Vermeidung von Rückfällen.